Hanspeter Gass

Vermutlich gehöre ich zu den Menschen, die ihre Leidenschaft früh im Leben entdeckt haben.


Es ist also schon eine Weile her, dass ich ein Verhältnis zur Fotografie pflege.

Ich hatte mit ihr zweifellos meine Höhen und Tiefen, diese Erfahrungen lassen mich heute aber zielgerichteter und fokussierter arbeiten.

Meine frühen Einflüsse waren alle rein der gängigen Landschaftsfotografie ergeben, so kommt es nicht von ungefähr dass feurige Sonnenuntergänge und lebendige Farben meine Musse waren, teils ohne Ziel oder Kontext zueinander.

 

In den letzten zehn Jahren beschäftigen mich tropische Expedition nahe dem Äquator.

 

"TROPICUS VERIDIS"

 

eine Verschmelzung von Geschichten und vereinzelten Landschaftsaufnahmen im äquatorialen Gürtel.

Gebiete und Orte an tropischen, sowie für die dortigen Menschen heilige Berge, welche den meisten hier bei uns unbekannt sind.

Während diesen Expeditionen entstehen Fotografien welche mit der stereotypischen Landschaftsfotografie nicht mehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Einen zentrale Rolle in allen meinen Bildern spielt die Farbe grün. Sie widerspiegelt mein Wesen, meine Seele. Vermutlich weil für mich das Abenteuer Leben in den frühen 80er Jahren in Rio de Janeiro begann.

So kommt es nicht von ungefähr, dass 2015

 

"PERLEN ZÜRICHS"

 

entstand. Das erste Bildband aller grösseren und vor allem unbekannten Wasserfällen in den tiefen der Zürcher Wälder. Dem Ort wo ich heute zuhause bin.

Bei einzelnen Fotografien, ob analog oder digital, welche nicht in einem Zusammenhang zu einer Serie stehen, zählen Präzision in der Komposition, sowie das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Also weitaus weniger die goldene Stunde oder bunte, respektive knallige Farben.

Hanspeter Gass
Hanspeter Gass